TSS kritisiert EU-Pauschalreiserichtlinie im Bundestag

Im Rahmen der Umsetzung der EU-Pauschalreiserichtlinie in nationales Recht fand am 19.10.2016 ein Expertengespräch im Tourismusausschuss des Deutschen Bundestages statt. Die einzelnen Fraktionen hatten dazu Sachverständige aus der Branche geladen, um diese Thematik umfassend zu erörtern. In diesem Zusammenhang erhielt auch der TSS-Geschäftsführer Manuel Molina eine Einladung verbunden mit der Bitte, stellvertretend für unsere 2.200 Reisebüros in Deutschland vorzusprechen.

Bereits seit längerem unterhält die TSS Beziehungen zu Vertretern in der Politik und tauscht sich dort regelmäßig über die Neugestaltung der EU-Pauschalreiserichtlinie aus. Etwas überrascht, aber dennoch sehr geehrt hat unser Geschäftsführer der Anfrage zugestimmt. „Ich freue mich, dass ich im Rahmen der Anhörung einen Beitrag im Sinne der Reisebüros leisten konnte und gemeinsam mit weiteren namhaften Branchenvertretern die zusätzlichen Belastungen, erheblich höheren Haftungsrisiken und Rechtsunsicherheiten für Reisebüros, die aus der neuen Richtlinie resultieren würden, veranschaulichen konnte.“ so Manuel Molina.

Eine Berichterstattung des Deutschen Bundestages zur Anhörung im Tourismusausschuss am 19.10.2016 lesen Sie hier: http://www.bundestag.de/#url=L3ByZXNzZS9oaWIvMjAxNjEwLy0vNDc2Mzc4&mod=mod445722

Nach Veröffentlichung des Referentenentwurfes wurde in einer eigens dafür eingerichteten Arbeitsgruppe begonnen, praxisorientierte Lösungsfelder und Ansätze zur Unterstützung unserer TSS-Partnerbüros zu definieren. Dabei verfolgen wir u.a. Versicherungslösungen sowie Schulungs- und Aufklärungsthemen.